Online Kennzahlen zur Messung Deiner Marketingziele

Online Kennzahlen zur Messung Deiner Marketingziele

Du schaltest regelmäßig Online-Kampagnen auf verschiedenen Kanälen, aber nutzt Du die vielseitigen Analyse-Tools, um die Erfolge auch zu messen? Das solltest Du dringend tun, da unter Umständen sehr viel Geld ohne Mehrwert verloren geht. Die verschiedenen Messinstrumente geben im Online-Marketing jede Menge Analyse-Optionen.

Um die Erfolge der Marketingziele in regelmässigen Abständen analysieren zu können solltest Du diese Kennzahlen, sogenannte Key Performance Indikatoren (KPI), kennent. Wichtig ist dabei, dass die Marketing Kennzahlen in einem fundierten Marketingkonzept erarbeitet werden, um den optimalen Impact für Deine Kampagne bzw. Deinem Konzept zu erreichen. Wenn Du die KPI in Deiner Marketingstrategie erarbeitest werden diese sich positiv auf die Marketingziele sowie Marketingaktivitäten Deines Unternehmens auswirken.

 

Welches Kennzahlen solltest Du berücksichtigen?

Im Folgenden werden einige der wichtigsten Marketing-Kennzahlen, welche Du für die Erfolgsmessung von den genannten Marketingaktivitäten berücksichtigen solltest, beschrieben:

 

Kennzahlen für Anzeigen-Kampagnen auf Google AdWords oder auf Social Kanälen:

Reichweite: Die Reichweite bezieht sich auf die Gesamtanzahl der Nutzer, die Deine Anzeige gesehen haben. Kurz gesagt: Wie viele User haben Deinen Beitrag gesehen.

Impressions: Die Anzahl der Impressions bezeichnet, wie oft Dein Beitrag auf einem Bildschirm angezeigt wird. Kurz gesagt: Wie oft wurde Dein Beitrag angezeigt.

CPM (TKP): Viele Social Media Kampagnen werden mit dem sogenannten Cost-per-Mille (CPM) über Impressions abgerechnet, also ein Preis pro 1.000 ausgespielten Impressions.

CPC (Cost für Klick): Im Gegensatz zum CPM wird bei einer CPC-Kampagne die Kosten für einen Klick berechnet.

CTR (Klickrate): Die Click Through Rate ist das Verhältnis von Klicks einer Anzeige im Verhältnis zur gesamten Ausspielung der Anzeige.

Interaktionsrate: Vor allem in Social Media Bereich versteht man darunter, wenn die Engagement Rate um den Faktor der CTR erweitert wird. Das heißt, es werden Klicks, Kommentare, Likes, Shares, und Kommentare auf die Anzeige  addiert und durch die Gesamtzahl der Impressionen geteilt.

Anzahl neue Followers: Durch neue Follower erweiterst Du dauerhaft Deine Reichweite auf Social Media Kanälen. Deshalb ist dies eine wichtige Kennzahl um zu sehen, wie viel neue Follower/ Fans Du mit einer Anzeige generiert hast.

Conversions: (Bsp. Käufe, Buchungen, Kontaktanfragen, etc.): Mit Hilfe von Conversions können ROI`s am besten errechnet werden, da ein Wert für eine erfolgreiche Conversion so definierbar ist. Eine Conversion kann zum Beispiel ein Kauf sein, eine Anmeldung eines Newsletters, oder aber das Ausfüllen eines Formulars etc..

CPA (Cost per Action): Darunter versteht man die Kosten die entstanden sind pro Aktion. In der Regel versteht man darunter Kaufabschlüsse oder Buchungen.

CPL (Cost per Lead): Im Gegensatz zum CPA versteht man hierunter die Kosten die entstehen, um einen qualifizierten Kundenkontakt zu erzielen, als dann, wenn ein User ein ihm unterstelltes Kaufinteresse durch Ausfüllen eines Kontaktformulars oder ähnliches bekundet.

 

Welche Kennzahlen solltest Du nutzen bezüglich Deiner Webseitenbesucher?

Unique Users: Darunter versteht man die Anzahl von Usern, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums Dein Internet-Angebot besucht haben.

Sitzungsdauer: Die Sitzungsdauer zeigt an, wie lange User sich auf Deiner Seite aufgehalten haben. Je länger desto interessanter ist die Seite für die User, wobei man nicht sagen kann, dass die Dauer alleine ein Merkmal für den Erfolg Deiner Webseite ist. So kann ein User, der das Wetter für seine Heimatstadt morgen sucht eine kurze Verweildauer auf Deiner Seite haben, da er in kurzer Zeit alle relevanten Informationen erhalten hat.

Anzahl Visits: Darunter versteht man die Anzahl der Besuche (nicht Besucher) auf Deiner Webseite innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Ein User kann dabei mehrere Visits auslösen.

Sitzungen nach Land: Diese Kennzahl zeigt an, aus welchem Land die IP-Adressen der User stammen, die Deine Webseite besucht haben.

 Absprungrate: Die Absprungrate ist eine sehr wichtige Kennzahl. Sie gibt an wie viel Prozent Deiner User nur eine einzige Seite auf Deiner Webseite besucht haben und dann diese wieder verlassen haben. Je höher die Absprungrate ist, desto mehr solltest Du Dir darüber Gedanken machen, warum das so ist und solltest diesem User-Verhalten entgegenwirken.

SEO Visibility: Diese Zahlen geben Dir einen Einblick darüber, auf welchem Weg die User auf Deiner Webseite gelandet sind – ob über die Google Suche (organischer Traffic), über Google Ads (bezahlter Google Traffic), über Social-Media Kanälen oder aber Referrals (andere Webseiten)

 

Welche Kennzahlen sind beim Newsletter-Marketing wichtig?

Zustellrate: Die Zustellrate beinhaltet sämtliche Mails, welche im Postfach des Empfängers angekommen sind. Abgezogen werden hierbei jedoch noch die Bounces. Wichtig zu wissen ist, dass dies noch nicht heißt, dass die Mails auch im Posteingang gelandet sind.

Öffnungsrate: Diese Kennzahl beschreibt, wie viele User Deinen Newsletter geöffnet haben. Hier wird zwischen eindeutigen Öffnungen sowie den Gesamtöffnungen unterschieden.

Klickrate: Die Klickrate ist eines der wichtigsten Kennzahlen. Sie beschreibt, welcher prozentuale Anteil aller Empfänger auf Deinen Link geklickt haben. Eine einfach Faustformel hier gilt: Je höher die Klickrate desto besser und damit interessanter der Inhalt.

Conversionrate:  Die Conversionrate gibt an, wie viele Prozent der Empfänger eine Aktion ausgeführt haben. Das kann eine Bestellung, eine Buchung eine Eintragung in einen Newsletter oder Ähnliches sein.

Bounce-Rate: Einige Mails schaffen es nicht bis ins Postfach der Empfänger. Diese werden Bounces genannt. Dabei wird zwischen Soft- und Hart-Bounces unterschieden. Bei Soft-Bounces ist das Problem für den Nichterhalt der Mail nur vorübergehend (z.B. volles Postfach). Im Gegensatz dazu besteht das Problem bei Hard-Bounces dauerhaft (z.B. Email-Adresse nicht mehr aktiv, vom Spamfilter des Empfängers zurückgewiesen).

 

Mit welchen Tools messe ich das alles?

Google Ads & Google Analytics:

Beim Erarbeiten Deiner Google Ads Kampagnen ist das Thema Relevanz von grosser Bedeutung und sollte sowohl auf Deine Kampagnen als auch auf Landing Pages berücksichtigt werden. Ohne relevante und auf Conversion optimierte Inhalte wirst Du weniger Erfolg haben im Einsatz von Google Ads. Setze zudem verstärkt die neuen Features von Google wie zum Beispiel  die Responsive Suchanzeigen ein. Wichtig ist vor allem, dass der Erfolg einer guten AdWords Kampagne maßgeblich von deren Pflege und Optimierung abhängt. DAS Analyse Tool schlechthin ist ein sehr mächtiges Analysetool – Google Analytics. Das Tool bietet weit mehr als das, was wir hier bisher beschrieben haben. Für eine professionelle AdWords Kampagne ist Google Analytics unumgänglich und sollte mit dem AdWords Konto verbunden werden.

 

Google Search Console:

Die Search Console, oder früher „Webmaster Tools“, ist ein von Google kostenlos bereitgestellter Dienst für die Überwachung und Analyse Deiner Webseite. Die Search Console bietet vielerlei Möglichkeiten Deine Webseite zu optimieren. Zum Beispiel überprüft das Tool Deine Webseite auf Fehler im Code, in der Sitemap und in der URL-Struktur. Daneben können mit der Google Search Console strukturierte Daten erstellt werden. Gerade für SEO-Analysen ist das Tool sehr wichtig, da es ermöglicht Links und Suchanfragen mit denen Nutzer auf Deine Seite kommen, detailliert zu analysieren. Last but not least dient die Google Search Console zur Kontaktaufnahme mit Google.

 

Newsletter Analysetools:

Die allermeisten Newsletteranbieter bieten ein eigenes Analyse-Tool zur Reichweitenmessung in Ihrem Leistungsportfolio, um die KPI auslesen und analysieren zu können. Aber denk daran den Datenverarbeitungsvertrag mit dem jeweiligen Anbieter abzuschließen, da die Daten auf den Servern der Anbieter gespeichert werden.

 

Fazit – Bei allem aber eines nicht vergessen

Deine Website ist das Herzstück Deiner Marketingaktivitäten. Deshalb ist es essenziell, eine State-of-the-Art Website zu kreieren, welche sowohl den Ansprüchen hinsichtlich Nutzererfahrung als auch den Erwartungen der Suchmaschinen gerecht wird.

Wie in jedem Bereich gilt auch im Content Marketing die Devise «Erfolg muss messbar sein». Wie Du im Beitrag gelesen hast, gibt es allerdings keine KPI-Vorlage, die sich automatisch auf jeden Marketingmassnahme in dem Bereich anwenden lässt. Nimm Dir Zeit, Dir über jede einzelne Kampagne Gedanken zu machen und die richtigen Messzahlen aus den Zielen abzuleiten.

In der Realität gibt es natürlich noch eine Vielzahl an weiteren KPIs, die Du anwenden kannst. Es lohnt sich hier, die KPIs regelmässig zu überprüfen und sich zu hinterfragen, ob die Kennzahlen die für Dich relevante Aussage liefern.

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